Das Zweiphasenlektorat – wann ist es das Richtige für Sie?

Zweiphasenlektorat

Ein Zweiphasenlektorat ist in vielen Fällen empfehlenswert. Nicht alle Autorinnen und Autoren sind sich jedoch im Klaren darüber, in welchem Maße sie von einem solchen zweistufigen Überprüfungsverfahren profitieren können. Deshalb möchten wir es Ihnen heute nahebringen.

Zwei Phasen – der Standard des Lektorats

Im Rahmen jedes Lektorats werden die Texte zweimal gesichtet, und zwar sehr sorgfältig. Ein drittes Überprüfen nehmen wir nur vor, wenn ein Text sehr viele Fehler enthält und/oder es sich beispielsweise um ein belletristisches Werk handelt und wir in den Plot eingreifen oder aufgrund anderer Gegebenheiten überdurchschnittlich viele Anmerkungen erforderlich sind.

Was geschieht nach dem Lektorat?

Im Anschluss an das Lektorat wird der Text an Sie zurückgegeben. Sie erhalten zwei Dateien: In der einen sehen Sie alle Änderungen, in der anderen sind sie bereits eingearbeitet oder von Word akzeptiert worden und Sie sehen nur die Kommentare mit den Anmerkungen der Lektorin oder des Lektors. Kommentare sind in fast jedem Text enthalten, weil zumeist etwas anzumerken ist, beispielsweise eine Schreibweise betreffen, aber auch inhaltliche Punkte. Hier müssen Sie als Autorin oder Autor vor dem Hintergrund Ihres individuellen Wissens umdenken etwas entscheiden, etwas hinzufügen und manchmal etwas umschreiben.

Es kann sein, dass im Rahmen der Endbearbeitung des Textes neue Fehler auftreten: So werden mitunter Korrekturen übersehen oder nicht vollständig berücksichtigt. Vor allem, wenn der Inhalt des Textes geändert, das heißt, etwas Neues hinzugefügt werden muss, entstehen neue Fehler. Sofern wir die Datei nicht wiedersehen, übergeben Sie keinen fehlerfreien Text in den Druck. Hier kommt das Zweiphasenlektorat ins Spiel.

Was ist ein Zweiphasenlektorat?

Im Rahmen eines Zweiphasenlektorats erhalten wir den Text noch einmal, nachdem Sie alles eingearbeitet und/oder verändert haben. In der zweiten Phase nehmen wir genau unter die Lupe, wie Sie die Änderungsvorschläge gehandhabt haben: Ist alles korrekt angegeben? Gibt es Fehler in den von Ihnen umformulierten Passagen und/oder in neuen Textteilen?
Wir nehmen somit eine weitere Überprüfung vor. In dieser zweiten Phase lesen wir den Text erneut zweimal, und zwar in Form eines Korrektorats, es sei denn, Sie wünschen im Rahmen einer individuellen Vereinbarung ein weiteres Lektorat.

Wann ist ein Zweiphasenlektorat sinnvoll?

Ein Zweiphasenlektorat empfiehlt sich, wenn

  • In Ihrem Text viele Fehler enthalten sind.
  • Sie Teile des Textes nach dem Lektorat umschreiben oder neu formulieren.
  • Sie sicherstellen möchten, dass Sie einen fehlerfreien Text abliefern.

In der zweiten Phase wird der letzte Schliff vorgenommen. Auch das Layout und die Typografie können wir in Ihrem Auftrag anpassen. Ein Zweiphasenlektorat ist in der Regel sinnvoll, aber natürlich auch kostspieliger. Qualität ist uns jedoch wichtig und Ihnen sicherlich auch, zumal sie nach dem Veröffentlichen des Werks das Aushängeschild darstellt. Wir bieten Ihnen sowohl ein normales Lektorat, als auch ein Zweiphasenlektorat an, bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.

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